Das Projekt rethink coop.

Mit der Crowdfunding Summe entsteht ab Juni 2018 eine gemeinnützige Genossenschaft, eine Kern-Genossenschaft. Diese Kern-Genossenschaft berät, begleitet und koordiniert Kooperationen und Kooperationspartner und richtet sich an Geflüchtete, die sich gemeinsam selbständig machen wollen in Form einer Genossenschaft. rethink coop steht für Integration durch Kooperation und Kooperativen.

Geflüchtete als "Entredonneure".

Die Kernidee ist, dass Geflüchtete gemeinsam zu Unternehmern und Gebern werden: zum Entredonneur. Geflüchtete erarbeiten eine Geschäftsidee, lernen Unternehmertum und gründen eine Genossenschaft. Später folgen Tochtergenossenschaften in ihren Herkunftsländern, um Know-how, Finanz- und Tatkraft zurückzugeben und damit am (Wieder)-Aufbau des Landes mitzuwirken. 

Was wir erreichen wollen.

Gerade im Umfeld von Integration sind verstärkt prekäre Arbeitsplätze entstanden bei Geflüchteten und Deutschen. Dem wollen wir entgegenwirken mit selbstbestimmter, gleichberechtigter Arbeit. Außerdem geht es bei rethink coop darum Braindrain zu vermeiden: dem Verlust von Know-how, von Kompetenzen hier und im Herkunftsland. Und wir wollen die Wahrnehmung von Geflüchteten in der Gesellschaft verändern vom vermeintlichen "Nehmer" zum Geber dadurch, dass Arbeitsplätze geschaffen werden in Deutschland und im Herkunftsland.

Wie es weitergeht.

Wir starten mit einem Pilotprojekt in Hamburg, das wissenschaftlich begleitet wird. Danach planen wir, das Projekt auf ganz Deutschland auszuweiten, danach auf Europa und evt. weltweit. 

Ein weiterer Schritt ist der Aufbau von Handwerks-Genossenschaften mit dem Ansatz, dass Geflüchtete  Herausforderungen des deutschen Handwerks lösen können, was den Nachwuchs und die Nachfolge betrifft. Sie gründen eine Genossenschaft, lernen Unternehmertum und ein Handwerk in hochwertiger und komprimierter Form, um das erworbene Know-how auch in ihr Herkunftsland in die Tochtergenossenschaften transferieren zu können.

Deutsche Handwerksbetriebe stehen als Partnerunternehmer an ihrer Seite und können durch Kooperationen Nachwuchs- und Nachfolgeprobleme gemeinsam lösen.